Aktion gegen Hetze

Wir möchten untenstehen Link bewerben und euch alle dazu aufrufen gegen menschenverachtende Posts und Kommentare vorzugehen:

Es werden unter anderem folgende Handlungsstrategien für einen konstruktiven Umgang mit sogenannten “Hasspostings” vorgeschlagen:

 

  • Deckt Lügen und Falschaussagen auf
  • Fragt nach Fakten und liefert auch selbst welche
  • Hinterfragt falsche Schlussfolgerungen, Verallgemeinerungen und polarisierende Aussagen
  • Meldet Kommentare
  • Erstattet Anzeige!*
*natürlich nur bei entsprechendem Tatbestand.
Ein wichtiger zusätzlicher Aspekt ist der Selbstschutz, also der Umgang mit persönlichen Daten, falls man eine Anzeige gegen postende Personen erstatten möchte.

Homofeindlichkeiten @UniWien “Love is never wrong! Küssen gegen Homofeindlichkeit”

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, gab es am vergangenen Mittwoch ( 15.6. ) einen Zwischenfall vor dem Haupteingang der Uni Wien, bei dem die UniWien-Securities ein sich küssendes Frauen*- Pärchen dazu aufgefordert haben, das zu unterlassen und des Ortes verwiesen haben – Erinnerungen an den Vorfall im Cafe Prückel werden hierbei vielleicht wach.

Die ÖH Uni Wien hat dazu bereits eine Aussendung verfasst und ruft unter dem Slogan “Love is never wrong! Küssen gegen Homofeindlichkeit” zur Kundgebung  auf:

Wann? Mittwoch 22 Juni um 17 Uhr
Wo? Rampe/Treppe Haupteingang, Hauptgebäude Uni Wien, (U2 Schottentor)
Event? https://www.facebook.com/events/512624142278543/513499388857685/

Die Stellungnahme der Uni Wien zu dem Vorfall findet ihr hier.
Wie ihr hier & hier nachlesen könnt, ist die erwähnte Forschung und Lehre in Gender Studies allerdings gerade prekär, da seit Jahren die Professur Gender Studies nicht nachbesetzt wird.
Homofeindlichkeit ist wie überall in der Gesellschaft auch leider auch auf der Uni Wien noch immer Alltag.

Kommt also vorbei und macht mit – wir laden Alle ganz herzlich zum schmusen & ein Zeichen gegen Homofeindlichkeit setzten ein!  (=

Euer RV

Update:
Die Zeit wurde  schon einmal geändert – schaut auf die Veranstaltungsseite!

21. Regenbogenparade & ‘Marsch für die Familie zum Teufel jagen’ am 18.Juni

pride 2016
pride 2016
Auch dieses Jahr findet in Wien wieder die Regenbogenparade ( https://www.facebook.com/events/1477917922532557 ) {1} statt – DIE jährliche L*G*B*T*I*Q*Q*A* {2} Großveranstaltung in Wien. 
Dabei handelt es sich, wie im kollektiven Bewusstsein leider ins Hintertreffen geraten ist, aber eigentlich weniger um eine Parade als um eine etablierte Demonstration für die Menschenrechte von LGBTIQQA* Personen. Gefeiert wird hier nämlich die Erinnerung an die Ereignisse der “Stonewall Riots” 1969 ( Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Stonewall_riots, 10min Youtube-Doku: https://www.youtube.com/watch?v=jrgtyIAv2bY ), dem ersten großen Aufstand von Betroffenen gegen polizeiliche Übergriffe und die damals übliche Diskriminierung und Kriminalisierung von LGBTIQQA* Menschen. 
Regenbogenparade

Wann? Samstag 14:00

Wo? Sigmund Freud Park, Universitätsstraße, 1010 Wien
Mit den Jahren ist die Bewegung gewachsen und hat sich weiterentwickelt – und sich mit viel Einsatz einen Platz in der Gesellschaft erkämpft, der aber auch ständig bedroht wird – es gibt nämlich tatsächlich Menschen, die sich nich nur gegen die Freiheit von LGBTIQQA*-Menschen, sondern auch gegen nahezu sämtliche Errungenschaften der feministischen & der hummanistischen Bewegung ( Gleichbereichtigung,Selbstbestimmungs- und Wahlrecht der Frau*, Existenz- und Adoptionsrecht sowie gleichgestellte Ehe/Verpartnerung von homosexuellen- Trans,genderqueer- und fluiden* Personen, Legalität von Abtreibungen, Aufbrechen von Heteronormativen Geschlechter- Sexualitätsrollen,..) aussprechen.
Und sie sind nicht allein: Auch heute ist der Kampf um die Menschenrechte noch nicht abgeschlossen – auch von staatlicher Seite gibt es immer noch alltägliche massive Diskriminierung gegenüber LGBTIQQA*Personen & Frauen*  {3}.
Gleichzeitig mit der Regenbogenparade findet in Wien nämlich auch der “Marsch für die Familie”  statt, 
Bannerbild vom Marsch für die Familie
Bannerbild “Marsch für die Familie” (c) www.marschfuerdiefamilie.at
eine Gegenveranstaltung von verschiednenen Gruppierungen aus dem fundamentalistischen und nationalistischen bis Faschistoiden Spekturm, die, wie https://marschfuernarsch.noblogs.org/ treffend vermittelt, auf keinen Fall als “Ansammlung von harmlosen “Durchgeknallten” ” abgetan werden sollte – besonders nicht, wenn Mensch sich an die steigende Anzahl an rechtsextremistisch motivierten Verbrechen ( http://derstandard.at/2000036137579/Verfassungsschutz-Rechtsextremismus-steigt-dramatisch) erinnert, und nachdem sich auch “prominente” Unterstützung angekündigt hat ( http://diepresse.com/home/panorama/wien/4758174/Wien_Marsch-fur-die-Familie-vs-Regenbogenparade ). 
Bannerbild von FreedomNotFrontexVienna - Marsch für die Familie zum Teufel jagen!
Bannerbild “Marsch für die Familie zum Teufel jagen!”
Glücklicherweise formieren sich beherzte Menschen, die zur Gegendkundgebung aufrufen:
NichtMitMir - "Queer stellen gegen FundamentalistInnen und Rechtsextreme!" 
https://www.facebook.com/events/1564582233837741/
Samstag, 13 Uhr, Stephansplatz
FreedomNotFrontexVienna - "Marsch für die Familie zum Teufel jagen!" 
https://www.facebook.com/events/1230625740282077/
Samstag, 15 Uhr, Albertinaplatz
Also – fühlt euch dazu eingeladen, am Samstag mit uns gemeinsam ein Zeichen zu setzten – mit den richtigen Mitteln, und am richtigen Ort. 
Für “Leiwand gegen Oasch”, für ein solidarisches und inklusives miteinander, plus das gute Leben für Alle! 
Eure RVs
PS: Hier eine Aufnahme von der Regenbogenparade 2015 https://www.youtube.com/watch?v=B6BY7NghOYo und eine Karte des geplanten diesjährigen Regenbogenparks:
eine Karte des geplanten diesjährigen Regenbogenparks
Karte des Regenbogenparks
{1} Wir bewerben hier das “Offizielle” Rainbow-FB-Event, wobei wir uns bewusst sind dass es gegenüber der HOSI Wien als Organisation auch Kritik gibt, mit der es sich auseinanderzusetzten gilt:
     Auch andere Organisationen und Gruppierungen wie “visiBIlity” laden in Kooperation mit der Hosi Wien zum Event https://www.facebook.com/events/1030909036945720/  bzw. https://physik.nawi.at/index.php/pride-visibility/
{2} L*G*B*T*I*Q*Q*A* bedeutet Lesbians, Gays, Bis, Trans, Inter, Queer, Questioning, Asexuals. Die Sternchen sind dazu da verschiedene weitere Idenitäten zu inkludieren. Daher zum Beispiel bei L*G*B*, auch Pansexuelle Menschen oder Sapiosexuelle oder Homoflexibel*ppl. Ein anderen Beispiel wäre die Trans*Community, hier werden zum Beispiel alle Trans*identities durch ein Sternchen inkludiert. Da oft und auch innerhalb der LGBTIQQA* Commutiy zum Beispiel nicht STS (sex transformative surgery) Personen diskriminiert oder gar exkludiert werden.
{3}
Kaum schreibt Mensch von Diskriminierung gegenüber L*G*B*T*I*Q*Q*A* Menschen, folgt auch schon wieder ein Vorfall – diesmal mit dem Sicherheitsdienst der Uni Wien und das sogar in der Regenbogenwoche. 
(–> Post folgt.)
Falls ihr die Adoptions, Ehe und Grundrechtsdebatten in ganz Europa und den USA in den letzten Jahren mitbekommen habt, werdet ihr feststellen dass auch unsere Regierung und die Regierungen unserer Handelsbeziehungen und Nachbarländer die LGBTIQQA*Community noch immer massiv diskriminieren. 
Eine empfehlenswerte Dokumentation über die Situation in Polen ist zum Beispiel “yes, we are” ( https://www.youtube.com/watch?v=xCDmeEig8B0 ). Zur Situation in Oesterreich findet ihr auf hosi.at, raw.at, sugarbox.at, auf https://planet10wien.wordpress.com/ , sowie in den Im Zentrum Sendungen der letzten Jahre (youtube.com) unendlich viel Information. Weltweit ist die Seite www.everydayfeminism.com einen Besuch wert.

pride.visiBIlity

Ihr Bisexuellen, Pansexuellen und Freund_innen, kommt alle und kommt zahlreich am 18.06.2016 zur Regenbogenparade unsere visiBIlity-Fußgruppe mit eurer Anwesenheit zu unterstützen!!! Es wird endlich zum ersten Mal in der Geschichte der Regenbogenparade einen eigenständigen Beitrag der Bisexuellen-Community geben! Deswegen sollten wir uns darum bemühen, dass dieser laut und vor allem sichtbar wird! visiBIlity! Yeah! Nun zu den hard facts: wir sammeln uns ab 14 Uhr (unsere Startnummer wird bald bekannt gegeben) im Startbereich:http://www.hosiwien.at/regenbogenparade/pride/#park und ziehen dann mit den anderen Gruppen einmal um den Ring. Alle Bis und Pans, die T-Shirts bestellt haben oder Flyer verteilen, Transparente tragen wollen etc., können sich diese bereits ab 10 Uhr im HOSI-Wien-Stand im Regenbogenpark abholen (wir können uns auch dort eventuell im Vorfeld der Parade sammeln). Verbreitet diese Info und ladet möglichst viele Leute ein mit uns mitzulaufen! BI VISIBLE! ;)

Etherpad – jetzt doppelt so gut wie damals, als es neu war!!

Nachdem unser Etherpad aufgrund von Update-Kompatibilitätsproblemen leider eine Zeit lang ausgefallen war, läuft jetzt endlich wieder alles rund.

Und zwar mindestens doppelt so cool wie zuvor – denn einige Wehwehchen, wie die kaputte Exportfunktion und das fehlen einer Medien-Links-einbette Option sind jetzt zum Größten Teil behoben.

Endlich könnt ihr eure gemeinsam geschriebenen Protokolle und Texte mit Rickrolling und Gangnam-Style Videos ergänzen! 

Das aktuelle Feature set umfasst somit:

Für mehr Infos, und was unser Server noch so kann, werft einen Blick auf unsere Nawi Server Page. 

Also – wir wünschen viel Spaß beim Schreiben!

NEVER LET THE FASCISTS HAVE THE STREETS

181057

Zeit und Ort:

Saturday at 1 PM
55–75° Mostly Cloudy (prognosis 4 days from event)
Kardinal-Rauscher-Platz, 1150 Wien, Österreich
Facebook Event:
https://www.facebook.com/events/765568803543916/

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Die Rechten, also Nationalis*tinnen, Rassis*tinnen, Sexisten, sind in Europa auf dem Vormarsch, das ist nach den letzten Wahlergebnissen in Europa nicht mehr abzustreiten.

In Griechenland wird die Katastrophenhilfe einiger NGOs tätig:

“Europa hat zwei Weltkriege erlebt mit Millionen von Opfern und Millionen von Flüchtlingen. Deutsche und Österreicher haben die industrielle Ermordung und Vernichtung der europäischen Juden, Roma und Sinti zu verantworten. Aus diesem Grund sind Menschenrechte in Europa tief verwurzelt, sie sind vor allem auch eine Antwort auf dieses größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte. Als Reaktion auf das millionenfache Morden hat sich Europa nach dem Krieg eine europäische Menschenrechtskonvention und nun auf eine Europäische Grundrechtecharta geeinigt. Schon allein aufgrund dieser historischen Verantwortung ist Europa nicht Australien!
 Diakonie Fluechtlingsdienst: 
 Unsere Antwort auf die Vorschläge der „Insellösung“ von Außenminister Sebastian Kurz: ‪#‎Resettlement‬, humanitäre ‪#‎Visa‬ sowie Asylantragstellungen über die ‪#‎Botschaften‬. In Europa geltendes Recht darf nicht durch das Recht des Stärkeren ersetzt werden. Europa braucht einen legalen Zugang für Flüchtlinge.  VORSCHLÄGE:

Aber, was passiert in Griechenland wirklich & was schlaegt Kurz da eigentlich vor?

“Das ist Manus Island.  Eines der australischen “detention camps “, die Außen- und Integrations(!)minister Sebastian kurz als Vorbild für Europa sieht. (Kurz: Rettung aus Seenot ist kein Ticket nach Europa)

 Was er nicht sagt: Manus Island ist gerade dabei geschlossen zu werden. Warum?
  1.  Manus Island stand lange Zeit unter heftiger Kritik:
    “One asylum seeker was murdered by guards, another died of a treatable infection, while others have been shot, had their throats slit, been raped and assaulted, or suffered because of a lack of adequate physical and mental health care.”

  2.  Papua New Guinea tells UN it accepts court decision on Manus Island illegality
    5420

  3. Der Surpreme Court von Papua Neuguinea hat im April entschieden, dass Manus Island illegal und verfassungswidrig ist. Die Zukunft der verbleibenden 850 Menschen im Lager ist ungewiss.

  4. BBC What next for Manus Island asylum seekers?
    manus

  5. Australien zahlt knapp 500.000 Dollar (über 300.000 Euro) PRO PERSON, um Kinder, Frauen und Männer auf unbestimmte Zeit auf Manus Island einzusperren.
    Senator Sarah Hanson-Young

  6. Sebastian Kurz in der Zeit im Bild 2 zu Resettlement Programmen, 06.06.2016″

Das ist das Vorbild von Kurz? Das kann und darf kein Vorbild für Europa sein. Menschenverachtung und Zynismus lösen keine Probleme. 
 

In Frankreich demonstrieren die Menschen erbittert gegen neue Sozial- und Arbeitsmarktgesetze. Warum? 

 

  • Police brutality in France – Resist the police

  • French police kill journalist

In der Zwischenzeit in Österreich

  1. Offener Rassismus in Österreich:
    Die U6 und die Dealer – Eine Lösung, die keine ist

    http://kurier.at/chronik/wien/die-u6-und-die-dealer-eine-loesung-die-keine-ist/203.045.190
  2. Brandstifter in Österreich
    https://scontent-vie1-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/13332835_513258685544615_2444913977487630059_n.jpg?oh=29ded1a851184f195e6773439d3d1cca&oe=57CD67A3
  3. Identitäre Stürmen Vorführung: “Schutzbefohlene performen Jelineks Schutzbefohlene”
  4. Identitäre Bewegung attackiert Rektor der Uni Klagenfurt.
und die Nazis dürfen auf der Straße herumrennen???
NEEEEIN!
Wir stellen uns gegen diesen Trend, wir sind die anderen 50%. Der Rote Vektor Physik positioniert sich gegen die Identitäre Bewegung, denn rechtsextreme Meinungen sind Verbrechen.
Der Rote Vektor Physik solidarisiert sich mit der Demonstration, kommt mit, bildet banden. Keinen Meter den Nazis.
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Der Aufruf unserer Schwester-BaGru: RVM
https://www.facebook.com/roter.vektor/posts/634503796703133

 badenAm 11. Juni wollen die „Identitären“ ihre 3. Demonstration in Wien abhalten.

“Unter dem Motto „Remigration“ wollen Neofaschist*innen aus ganz Europa durch Wiens Straßen ziehen; eine offene Drohung an all jene, die nicht in ihr völkisches Weltbild einer ethnisch reinen Volksgemeinschaft passen. Denn die Forderung nach „Remigration“ ist nichts anderes als ein sich anders artikulierender Aufruf zum Pogrom. Als Antifaschist*innen werden wir sie auch heuer nicht in Ruhe marschieren lassen! Die Demonstration am 11. Juni hat nicht nur wegen ihrer symbolischen Wirkung, sondern auch aufgrund ihres internationalen Charakters, eine wichtige Bedeutung für die außerparlamentarische extreme Rechte – in Österreich und darüber hinaus. So nahmen an Aufmärschen der „Identitären“ in der Vergangenheit rechtsextreme Kamerad*innen aus Frankreich, Deutschland, Italien, Tschechien, Ungarn und Slowenien teil. Daher gilt es, den Aufmarsch zu verhindern und die mediale Debatte um die „Identitären“ zu nutzen, um sie als das zu entlarven was sie sind: gewalttätige Faschist*innen, die die Welt nach völkisch-rassistischen Maßstäben ordnen wollen.
 

 

 Im Zuge der vermehrten Flucht- und Migrationsbewegungen nach Mitteleuropa, haben die „Krieger“ der völkischen Schicksalsgemeinschaft deutlich gemacht, welche Blüten das Fortschreiten des apokalytischen Wahns treibt. Die Ausschreitungen am Praterstern bei ihrer letzten Demonstration in Wien zeigen, dass Autobahnblockaden nicht länger Mittel der Wahl gegen den „großen Austausch“ sind und waren nur ein Vorgeschmack darauf, womit dem Antifaschist*innen in den folgenden Monaten konfrontiert werden sollten.
 
 Als die „Identitären“ am 15. November 2015 in Spielfeld aufmarschierten, prügelten sich die Rechtsextremen ohne Rücksicht auf Verluste durch Straßenblockaden und am 17. Jänner 2016 griffen einige Kader der Gruppierung nach einer ihrer Demonstrationen in Graz eine Gruppe Antifaschist*innen an. Die Störaktion im Audimax der Universität Wien, bei der mehrere Personen verletzt wurden, bildet den vorläufigen Höhepunkt einer Chronik von Übergriffen, welche aus dem direkten Umfeld der „Identitären“ hervorgingen. Die neue Qualität der Angriffe von Rechts ist allerdings nicht nur auf eine „Radikalisierung“ ihrer Mittel zurückzuführen, sondern ergibt sich auch aus der einfachen Tatsache, dass den Kamerad*innen seit allzu langer Zeit nicht der Raum entzogen wird, den sie sich zu nehmen versuchen.
 
 Eine konsequente antifaschistische Praxis ist die Voraussetzung dafür, reaktionäre Gruppen wie die „Identitären“ zurückzudrängen und zu zerschlagen. Die Mittel einer solchen Praxis müssen vielfältig sein. Deshalb rufen wir für den 11. Juni – den Tag des Naziaufmarsches – alle Antifaschist*innen dazu auf, kreative und dezentrale Aktionen vorzubereiten. Am Vorabend werden wir uns im Rahmen einer entschlossenen Demonstration den Raum nehmen, den die Faschist*innen am nächsten Tag für sich beanspruchen wollen.
 
 Das Ziel ist es, Anwohner*innen über den geplanten Aufmarsch der Rechtsextremen zu informieren und unsere linksradikale Gesellschaftskritik am Sexismus, Rassismus und Nationalismus der „Identitären“ auf die Straße zu tragen. Denn Nazis fallen nicht vom Himmel, sondern sind Produkte dieser Gesellschaftsordnung, die durch Konkurrenz, Herrschaft und Ausschluss gekennzeichnet ist. Nationalismus – die Sorge um Erfolg und Gedeih der eigenen Nation – ist keine Ausnahme, sondern der von Küchentisch bis Nationalrat durchgesetzte Betrachtungsstandpunkt des gesamten Weltgeschehens. Wer also jetzt bloß den Status Quo gegen die „Identitären“ verteidigen will, anstatt die gesellschaftlichen Verhältnisse in den Blick der Kritik zu rücken, macht sich der Verharmlosung der herrschenden Brutalität schuldig.
 
 Gegen die Festung Europa und ihre Fans!
 Kapitalismus Abschaffen! Nationalismus ist keine Alternative!”
 nazisverhindern

Demoroute

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+++ NAZIAUFMARSCH DER „IDENTITÄREN“ DURCH DEN 15. BEZIRK GEPLANT +++

 Info-Update #1

“Die Route des Naziaufmarsches am kommenden Samstag ist nun bekannt. Demnach wollen die neofaschistischen „Identitären“ mit ihren braunen Kamerad*innen aus ganz Europa, vom Urban-Loritz-Platz aus, die Hütteldorfer Straße entlang über die Huglgasse nach Schönbrunn marschieren. Die antifaschistische Kundgebung des Antifa-Bündnisses NoFascism und der Plattform Radikale Linke wird bei der Wasserwelt im 15. Bezirk abgehalten. Kommt pünktlich um 13 Uhr zur Kundgebung, nehmt Badeutensilien mit und stellen wir uns dem Naziaufmarsch gemeinsam und solidarisch in den Weg!
 Aus den Erfahrungen der letzten Jahre ist klar, dass die Faschist*innen nicht den ganzen Weg ihrer angemeldeten Route laufen können. Auch aufgrund der antifaschistischen Gegenproteste ist nur eine kurze Route denkbar. Wir rechnen damit, dass der Aufmarsch noch im 15. Bezirk abgebrochen wird. Für den Tag selbst gibt es neben unserer antifaschistischen Kundgebung auch eine Demo der Offensive gegen Rechts. Treffpunkt ist bei der U3 Johnstraße, die Route wird demnächst bekannt gegeben. Es wird vom Antifa-Bündnis NoFascism und der Plattform Radikale Linke eine Rechtshilfe und einen Infoticker (ticker.raw.at) geben. Auch Aktionskarten werden schon bei der Antifa-Vorabenddemo erhältlich sein. Die Antifa Vorabenddemo beginnt um 19:00 direkt in Anschluss an das antirassistische Straßenfest am Yppenplatz.
 Nach unseren Informationen gibt es eventuell eine zweite Route der “Identitären”, die vom Urban-Loritz-Platz zum Volkstheater führt. Dazu gibt es morgen mehr Infos. Derzeit bleiben wir bei der Einschätzung, dass sie durch den 15. Bezirk laufen wollen. STAY TUNDED UND CHECKT EURE INFOKANÄLE!
 Die Aktionskarte könnt ihr hier in besserer Auflösung runterladen:
 10.Juni | Antifa-Vorabenddemo | 19:00 Uhr | Yppenplatz
 11.Juni | Naziaufmarsch verhindern | 13:00 Uhr | Wasserwelt
 Naziaufmarsch baden gehen lassen!
 Never let the fascists have the streets!
 Rudolfscrime – barrio antifascista!”

Allgemeine Rechtsinfos (www.raw.at)

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Was soll ich beachten wenn ich auf eine Demo gehe? Was ist ein Gedächtnisprotokoll? Was tun bei Verhaftungen? Emanzipatorische politische Arbeit ist immer der Gefahr von staatlicher Repression ausgesetzt. Diese wird durch ständige Verschärfungen von Gesetzen und willkürliches Vorgehen von Behörden weiter verstärkt. Umso wichtiger ist es gut über die rechtliche Situation bei Demos und Aktionen informiert zu sein …pixel-star-media-activism

Auf der Seite vom Rechtsinfokollektiv (RIKO) findest du Informationen und Hinweise zur Teilnahme an Demos, aber auch was für Demo-Organisator_innen wichtig zu wissen ist. Auch viele wichtige Hintergrundinformationen wie z.B.: “nicht-österreichische Staatsbürger_innenschaft”, “Was ist ein Gedächtnisprotokoll?”, Hinweise zu Aussageverweigerung uvm. finden sich dort.

Bitte sei dir beim Lesen bewusst, dass die rechtliche Situation und die reale Praxis der Repressions-Behörden meistens Lichtjahre voneinander entfernt sind. Trotzallem ist es wichtig gut informiert zu sein!

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Selbsterklärung von RIKO


Wir sind eine Gruppe aus verschiedenen linken* politischen Spektren aus Wien, die die bereits existierende Antirepressionsarbeit unterstützen und ergänzen will.

Emanzipatorische politische Arbeit ist immer der Gefahr von staatlicher Repression ausgesetzt. Diese wird durch ständige Verschärfungen von Gesetzen und willkürliches Vorgehen von Behörden weiter verstärkt. Repression verbreitet so eine die politische Arbeit lähmende Ohnmacht. Das Wissen um Gesetze ist leider immer noch ein Sonderwissen, das bestehende Hierarchien verstärkt.

Wir wollen durch die Information über Rechte und Gesetze diese Privilegien abbauen. Wir wollen politisch aktive Menschen in ihrer Tätigkeit unterstützen und ihnen dabei helfen, ihr persönliches Risiko besser abschätzen zu können.Wir beraten und informieren auf unserer Homepage und durch Workshops. Weiters wollen wir Polizeiarbeit, Prozesse und Verfahren beobachten, dokumentieren, analysieren und durch Medienarbeit auf Missstände aufmerksam machen.
Wir sind gegen jegliche Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Klasse, ethnischer Zugehörigkeit, Staatsbürger_innenschaft, Geschlecht, Sexualität, Aussehen, Alter, Sprache, Bildung oder Behinderung.
Unsere Arbeit basiert auf den Grundsätzen des Feminismus, der Hierarchiefreiheit, des Antikapitalismus und der Nachhaltigkeit.
Wir behalten uns vor, die Beratung und Information im Sinne dieser Grundwerte abzulehnen.

Hier gehts zur Seite von RIKO

Ich packe meinen Demo-Rucksack …

Demo-Rucksack

Nützliche Tipps zur Vorbereitung von Demos/Aktionen: Was nehme ich mit? Was bleibt zuhause?

… und packe dabei ein

  • einen amtlichen Lichtbildausweis
  • einen (wasserfesten) Stift
  • Rechtshilfe-Nummer (ev. mit wasserfesten Stift auf Arm oder Bein schreiben)
  • ausreichend Bargeld
  • Medikamente die du dringend benötigst
  • Wasser (nicht prickelnd – damit es zum Augenausspülen geeignet ist)
  • bei Bedarf Binden/Tampons
  • Ge­trän­ke/Essen: Ther­mos­kan­ne Tee, Was­ser, Lunch­pa­ket, Sü­ßig­kei­ten, Traubenzucker
  • Kommunikationsmittel der eigenen Wahl (Handy oder Karte für Telefonzelle)
  • ausreichend warme Kleidung
  • eventuell eine leichte Iso-Matte/Folie
  • Gesichts- und Kopf-Dekor nach Geschmack
  • Fahnen, Transpis, Schilder, Flugis, Sticker nach Bedarf 🙂
  • solidarisches Verhalten

… was ich NICHT mitnehme

  • Alkohol und andere Drogen
  • Adressbücher und Terminkalender
  • Unnötige Nachrichten, Daten und Anruflisten im Handy
  • Unnötige Notizen, Zettel, Flyer …
  • Waffen und Waffenähnliche Gegenstände
  • Tiere
  • sexistische, rassistische, antisemitische oder FLIT* feindliche Kackscheisse

logolinksunten.indymedia.org

Gemeinsamer Aufruf von Antifaschis*tinnen:

NaGeH Aktionswoche

Noch drei Tage NaGeH Aktionswoche! Kommt vorbei!

nageh

Im Diskurs über geschlechtsbasierte Diskriminierung an Hochschulen,  werden die Belange von intergeschlechtlichen und trans Personen zumeist übergangen, was dazu führt, dass diese auf den Hochschulen auf sich allein gestellt sind. Um den Anliegen von trans*, inter* und nicht-binäre Studierenden und Mitarbeitenden eine Stimme zu geben, hat das queer_referat der ÖH Bundesvertretung ein Positionspapier mit Forderungen an die österreichischen Hochschulen erarbeitet. Die Umsetzbarkeit der Forderungen wurde zuvor über ein Rechtsgutachten abgeklärt.
Nun liegt es an den Hochschulen, sich ihrer Verantwortung zu stellen und für eine inter-, trans- und nicht-binär freundliche Arbeits- und
Lernathmosphäre zu sorgen.

Um möglichst viele Hochschulangehörige gegenüber inter*-, trans- und nicht-binär Belangen zu sensibilisieren, haben sich diverse Initiativen zur Gruppe #NaGeH (mein Name, mein Geschlecht, meine Hochschule) zusammengeschlossen, darunter auch das queer_referat und das Referat für feministische Politik der BV. Vom 6.6. bis 12.6. wird #NaGeH an diversen österreichischen Hochschulen mit Aktionen sichtbar sein. Nähere Infos finden sich unter www.nageh.net